Einführung
ChemTool bildet die reale Situation ab – vom Kanister im Lager bis zur kleineren Menge am Arbeitsplatz. Damit das sauber funktioniert, hat sich folgender Ablauf bewährt.
1) SDB Inventar aufbauen
- Vorhandene Sicherheitsdatenblätter elektronisch übernehmen (Kunden liefern die Dateien) und ins System importieren.
- Bezugs‑Lieferant pro Produkt hinterlegen und bei Bedarf wechseln – damit klar ist, wo Updates angefordert werden.
- SDB/Deckblätter bei Bedarf mit Partnern erstellen/ergänzen.
- SDB so strukturieren, dass Sprache/Hersteller schnell filterbar sind.
2) Struktur definieren
- Abteilungen, Arbeitsplätze und Lagerorte frei benennen – passend zum Betrieb.
- Auch mobile Einsatzorte abbilden: Servicefahrzeug, Baustelle, Reinigungswagen.
- Damit stimmen später Mengen, Aushänge und Auswertungen.
3) Produkte zuordnen & Mengen pflegen
- Produkte in verschiedenen Gebinden/Mengen beliebig zuordnen.
- Verschieben als Ganzmenge oder Teilmenge (z.B. Baustelle zieht weiter).
- Gefahrstoffliste zeigt Mengen pro Ort und die Gesamtmenge im Betrieb.
4) QR‑Codes & Aushänge ausrollen
- QR‑Codes pro Arbeitsplatz/Lagerort – Zugriff im Browser ohne Installation.
- Aushang inkl. Abschnitt „Massnahmen bei Vergiftung und Verätzung“.
- Gemäss SUVA ist der Aushang dort auszuhängen, wo mit Säuren und Laugen gearbeitet wird.
5) Risikoanalyse & Warnhinweise nutzen
- Risikoanalyse nach SUVA‑Methode (5×5/STOP) mit Prüfpunkten.
- Warnhinweise entstehen aus SDB‑Daten, Risikoanalyse und Lagerbedingungen.
- Unterstützt interne Kontrollen, Massnahmenplanung, Einkauf und Produktion.
Nächster Schritt
Wenn du uns kurz sagst, ob du Händler oder Betrieb bist und wie viele Produkte/SDB im Spiel sind, zeigen wir dir die passende Demo.